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Hochwasserschutz Muri (rechtes Aareufer)

Massnahmen

Folgende Massnahmen wurden zwischen Sept. 2012 und Juni 2013 durch den Kanton Bern in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Muri ausgeführt:

Haldenau: In der Haldenau bot sich die Chance für modernen Hochwasserschutz. Hier erhielt die Aare mehr Raum und kann sich bei Hochwasser ausbreiten. Betonbuhnen wurden zurückgebaut. Ein neues Nebengerinne sorgt für eine naturnahe und ökologisch wertvolle Gewässerlandschaft. Ergänzt wurde diese durch eine Reihe neu angelegter Teiche, welche Lebensraum für Amphibien bieten. Der Trampelpfad an der Aare ist weiterhin begehbar und das Ufer bleibt zugänglich.

Wehrliau: Die Aare greift hier am Prallufer mit voller Kraft an. Die beiden Trinkwasserfassungen in der Wehrliau mussten deshalb mit baulichen Massnahmen geschützt werden. Dazu wurde das Ufer mit Natursteinblöcken gesichert und der Damm teilweise erhöht. So ist die Sicherheit der Trinkwasserversorgung von Muri auch in Zukunft gewährleistet werden. Die bestehenden Betonleitwerke wurden zurückgebaut.

Bodenacker: In diesem Bereich beschränkten sich die Massnahmen auf punktuelle Eingriffe. Der Aarelauf beim Fähribeizli wurde optimiert und auf die Einmündung der Gürbe abgestimmt. Überreste von alten Verbauungen wurden entfernt und die Ufersicherung saniert. Das Fähribeizli wurde mit Objektschutzmassnahmen vor Hochwasser geschützt, der Giessenlauf punktuell aufgewertet und neue Teiche für Amphibien geschaffen.

Pläne

Hochwasserschutz Muri

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Öffentlichkeitsanlässe

Tag der offenen Baustelle:
Am Samstag, 26. Januar 2013 wurde der Hochwasserschutz Muri mit einem Fest eingeweiht. Das Interesse an den Führungen in die Wehrlau und die Haldenau war gross. Rund 200 Besucherinnen und Besucher profitierten vom guten Wetter und liessen sich direkt vor Ort über den Projektstand informieren, unter ihnen auch Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und weitere Behördenvertreterinnen und -vertreter.

Bepflanzung:
Während rund einer Woche setzten Förster und Forstwarte im April 2013 an die 2000 Jungpflanzen ans Aareufer sowie das neue Seitengerinne. Am 3. und 4. April 2013 beteiligten sich sechs Klassen der Schule Horbern aus Muri an der Bepflanzung. Unter fachkundiger Anleitung durch Förster und Forstwarte konnten die Erst- bis Viertklässler Jungpflanzen setzten. Im Herbst 2013 sowie im Frühling 2016 wurden weitere Setzlinge eingebracht. Insgesamt wurden 21 standortheimische, regionale Arten gesetzt, darunter Korbweide, Pfaffenhütchen, Trau-benkirsche und Schwarzdorn.

Einweihungsfest:
Bei hohem Wasserstand der Aare und regnerischem Wetter wurde am Samstag, 1. Juni 2013 der Hochwasserschutz Muri eingeweiht. Anhand eines Wettbewerbs mit verschiedenen Posten konnte das Projekt ekundet und Wissenswertes zum Hochwasserschutz erfahren werden. Die Posten in der Haldenau mussten jedoch ins Festzelt verlegt werden. Dass die Aare dieses Gebiet bei hohem Wasserstand überschwemmt, ist gewollt. Die Aare soll hier das Ufer in Zukunft selber gestalten. Zur guten Stimmung trugen auch die von der Gemeinde Muri offerierten Bratwürste und Fischknusperli bei. Auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt: Die Musikgesellschaft Harmonie Muri und die Band Hot Strings trugen das ihre zum festlichen Ambiente bei.


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.aare.bve.be.ch/aare_bve/de/index/aare-mittelland/aare-mittelland/aare_guerbemuendung/hochwasserschutz-muri-rechtes-aareufer.html